Alexander Simon
Der Pantomime aus Berlin
Unable to Launch Flash Player
This message is being displayed because the browser was unable to load the Flash Player required to display this content.
There are several possible causes for this;
- Your current Flash Player is outdated or it is not installed on your system. Download the latest Flash Player.
- Your browser does not have JavaScript enabled, this is required to load the Flash content.
- The Theme file used to generate this site may be missing the required JavaScript to launch the Flash player.
Seinen Einsatzmöglichkeiten sind so gut wie keine Grenzen gesetzt. Als Pantomime arbeitet Alexander Simon auf Messen und Kongressen genauso wie auf Hochzeiten und Firmenveranstaltungen, als Komischer Kellner, Comedyfotograf oder schräger Hausmeister tritt er bei Galaveranstaltungen aller Art in Erscheinung, und als Mitglied der mehrfach preisgekrönten Comedy-Gruppe MIME CRIME, deren von Slapstick, Pantomime und comic-hafter Körpersprache geprägten Stil er maßgeblich mitentwickelte, ist er regelmäßig bei Festivals rund um den Erdball zu Gast.

Seine enorme Wandlungsfähigkeit, sein Improvisationstalent und seine große Publikumsnähe haben dabei immer dazu beigetragen, die Symphatien seiner Zuschauer zu gewinnen.
Buchen Sie Alexander Simon aus Berlin für Ihre Veranstaltung - als Pantomimen oder Comedy-Walkact, oder gleich in mehreren Rollen über den ganzen Abend verteilt - Ihre Gäste werden es Ihnen danken...!
Kontakt zu Alexander Simon aus Berlin:
Alexander Simon
Kochstraße 1
10969 Berlin
Tel./Fax.: 030/2118869
Mobil: 0172/3055994
Mail: jollymime@aol.com
Home Pantomime Living Doll Comedy Specials Fotos Referenzen Links Kontakt Sitemap Impressum Videos
Pantomime - die Sprache der Stille im Wandel der Zeiten
Eine kleine Abhandlung über die Geschichte der Pantomime
Der Begriff Pantomime kommt aus dem Griechischen ( wörtlich: "Alles nachahmend") und bezeichnet eine Form der darstellenden Kunst, deren Akteure ohne gesprochenes Wort auskommen und Situationen, Gefühle, Stimmungen und Charaktere hauptsächlich durch Gestik und Mimik verständlich machen.
Als eigenständige Kunstform lässt sich die Pantomime erstmals etwa 400 v. Chr. in Griechenland nachweisen. Besonders beliebt war sie als Komödien- oder Tragödien-Pantomime im römischen Theater (etwa 20 v. Chr. bis 500 n. Chr.). Dort stellte der sogenannte Pantomimus eine Art virtuosen Solotanz dar, welcher weite Verbreitung fand, bis das Christentum jede Form öffentlicher Aufführung verbot.
Mit der Commedia dell'Arte, dem aus Italien stammenden Stegreiftheater der Renaissance, entstand seit dem 16. Jahrhundert eine neuzeitliche Form der Pantomime, die sich über den Umweg der europäischen Metropole Paris auf der ganzen westlichen Welt verbreitete. Auch wenn hierbei durchaus sprachliche Elemente zum Einsatz kamen, hatten die Masken und die jeder Figur zugeordneten spezifischen Bewegungsmuster Einfluss auf die spätere Pantomime.
Eine getanzte Form der Commedia dell'Arte, die sich im 18.Jahrhundert als populäres Gegenstück zum höfischen Ballett etablierte, wurde ebenso als Pantomime bezeichnet wie die auf Pariser Jahrmärkten entstandenen stummen Theaterpossen, die von den Zuschauern als wohltuende Alternative zu den starren Posen und ehernen Deklamationsregeln konventioneller Theateraufführungen aufgenommen wurden. Pantomime als Loslösung von überkommenen Regeln und Gesetzmäßigkeiten, als Ausdruck von Freiheit und Natürlichkeit, das war eine Vision, der viele Schriftsteller, Philosophen und Theaterrevolutionäre dieser Zeit zugeneigt waren. Die strenge Theaterzensur, die nach der französischen Revolution aus Angst vor politischen Aussagen auf der Bühne eingeführt wurde, begünstigte das Aufstreben der Pantomime zusätzlich.
Die populäre Pantomime galt noch im 19. Jahrhundert als Opponent zum höfischen Ballett und wurde in vielen europäischen Theatern aufgeführt. In Großbritannien etablierte sich eine besondere Form der Pantomime, die sogenannte englische Pantomime, die eng mit dem Zirkus verwandt war und mit Joseph Grimaldi einen bedeutenden Vertreter hervorbrachte. Grimaldi gilt als Erfinder des modernen Clowns, der das Repertoire des Pantomimen um Slapstick- und Musikelemente erweiterte.
Noch bis ins 20.Jahrhundert hinein bildeten Pantomimen das Kernprogramm der Zirkusse, die mit ausgedehnter Handlung, vielen Figuren und auch mit exotischen Tieren die Zuschauer zu beeindrucken suchten. Opulente Bilder waren dort wichtiger als Sprache. An Weihnachten wird die komische Variante dieser spektakulären Pantomime noch heute in vielen englischsprachigen Gebieten der Welt aufgeführt.
In Frankreich schuf Jean-Gaspard Deburau (1796-1846) mit der Figur des Pierrot jenen klassischen Pantomimentyp, dessen poetische Melancholie für viele Pantomimen stilbildend wirkte. In dem berühmten Film "Die Kinder des Olymp" wurde Deburau vom französischen Regisseur Marcel Carné ein Denkmal gesetzt.
Im 20.Jahrhundert unternahm der Franzose Etienne Decroux den Versuch, der Pantomime eine eigene Sprache mit einer eigenen, dem Ballett vergleichbaren Struktur zu geben. Die von ihm entwickelte Methodik der Körperausbildung, die er Mime corporel nannte, hatte einen maßgeblichen Einfluß auf die Entwicklung der Pantomime und gilt noch heute vor allem in Frankreich und Italien als Grundlage jedes Pantomimen-Studiums. Der bekannteste Schüler Etinne Decroux´ war Marcel Marceau, der die Pantomime zu einer weltweit beachteten Kunstform machte und zahlreiche Nachahmer fand.
In der heutigen Pantomime findet man Einflüsse von Tanz, Schauspiel, Zauberei und Artistik, aber auch von scheinbar artfremden Kunstformen wie Comic und Malerei. Zu den bekanntesten Vertretern moderner Pantomime gehören die spanischen Mimen-Gruppen Yllana und Tricicle, der belgische Slapstick-Künstler Elliot, Fabien Kachev aus Frankreich oder auch Clowns wie Peter Shub und David Shiner aus den USA.
In Deutschland zählen die Slapstick- und Comedygruppe Mime Crime aus Berlin, der weibliche Mime-Clown Bartuschka, das Clownsduo Edd & LeFou oder auch das Fast Fool Theatre zu den wenigen Akteuren, die ihre Wurzeln erklärtermaßen in der Pantomime haben.